TrueCrypt-Container mit VeraCrypt nutzen

Schon seit langer Zeit nutze ich TrueCrypt, um sensible Daten bzw. Dateien sicher zu verschlüsseln, wenn ich sie z. B. auf dem USB-Stick transportieren muss. Da unter anderem auch Passwörter dazu gehören, ist es mehr als sinnvoll, diese vor fremdem Zugriff zu schützen.

Seit ca. einem Jahr wird TrueCrypt nicht mehr weiterentwickelt. Auch wenn die Chance eher gering ist, kann es natürlich sein, dass in dem Programm noch unentdeckte Sicherheitslücken vorhanden sind. Daher bin ich zu dem Nachfolger VeraCrypt gewechselt – und konnte erst mal nicht den alten TrueCrypt-Container öffnen. Statt dessen kam immer nur eine Fehlermeldung.

Es gibt allerdings einen ganz einfachen „Trick“: In dem Menü „Einstellungen“ den Unterpunkt „Default Mount Parameters…“ auswählen (warum das nicht eingedeutscht ist, weiß ich auch nicht) und in dem nun erscheinenden Fenster den Haken bei „TrueCrypt Modus“ setzen. Schon klappt’s auch wieder mit dem Einbinden des Containers.

Adele mag mich nicht

Nein, ich meine nicht die wirklich wunderbare Sängerin. Die kennt mich noch nicht einmal.

Ich rede von Adele, dem freundlichen Mail-Bot von PGP. Hintergrund: Ich habe mich jetzt endlich mal intensiver mit PGP auseinandergesetzt und wenn man mit der ganzen Erstellerei der Schlüssel fertig ist, kann man eine E-Mail an eben besagte Adele schicken um zu testen, ob auch wirklich alles funktioniert.

Dazu kriegt Adele per Mail den eigenen öffentlichen Schlüssel geschickt und antwortet mit einer entsprechend verschlüsselten Mail, die nach der Entschlüsselung eine freundliche Nachricht enthält. In der Theorie.

Bei mir war es so, dass ich Adeles Mails nicht entschlüsseln konnte. Immer und immer wieder das Passwort eingegeben, zum Schluss sogar in Zeitlupe, um Vertipper auszuschließen. Ergebnis: Nach wie vor negativ.

Da ich mit Google Chrome im Internet unterwegs bin und die Mails mit Google Mail abrufe, habe ich als erstes das Addon Mymail-Crypt ausprobiert und nach erfolgreichem und wiederholtem Scheitern selbiges deinstalliert und Mailvelope eine Chance gegeben. Auch hier das Ergebnis: Negativ.

Auch nach mehrfachem Löschen und Importieren der Schlüssel keine Veränderung. Letztlich habe ich Google mal intensiv befragt und siehe da… anscheinend sind die verschickten Mails der deutschen Variante von Adele fehlerhaft und können nicht geöffnet bzw. entschlüsselt werden. Das hätte ich mal eher überprüfen sollen, aber man sucht den Fehler dann ja doch eher bei sich selber.

Angeblich sollen die Mails von adele-en@gnupp.de entschlüsselt werden können, habe ich aber nicht mehr getestet. Wer damit erfolgreich war, kann gerne einen Kommentar hinterlassen. Alle anderen aber auch.