iPhone: Wackelkontakt im Lightning-Anschluss

Schon seit längerer Zeit nervte es mich, dass der Lightning-Stecker in meinem iPhone einen Wackelkontakt zu haben scheint. Das iPhone wurde teilweise nicht aufgeladen, auch beim Betrieb im Auto kam es immer wieder mal zu Aussetzern, was natürlich besonders anstregend ist, wenn das Handy für die Navigation benutzt wird. Wie von IntelliLink im Opel in dem Fall.

Ich hatte erst die Kabel in Verdacht. Aber durch einen dummen Zufall habe ich die Lösung gefunden. Eigentlich puste ich immer mal rein, wenn etwas keinen Kontakt hat. Gameboy-Besitzer werden das kennen. Beim iPhone habe ich einen Zahnstocher genommen (der leitet nicht) und habe die Lightning-Buchse ausgeschabt. Was da alles rauskam… gefühlt ein Kilo an Fusseln.

Seit dieser Reinigungsaktion hält der Stecker wieder wie am ersten Tag.

TrueCrypt-Container mit VeraCrypt nutzen

Schon seit langer Zeit nutze ich TrueCrypt, um sensible Daten bzw. Dateien sicher zu verschlüsseln, wenn ich sie z. B. auf dem USB-Stick transportieren muss. Da unter anderem auch Passwörter dazu gehören, ist es mehr als sinnvoll, diese vor fremdem Zugriff zu schützen.

Seit ca. einem Jahr wird TrueCrypt nicht mehr weiterentwickelt. Auch wenn die Chance eher gering ist, kann es natürlich sein, dass in dem Programm noch unentdeckte Sicherheitslücken vorhanden sind. Daher bin ich zu dem Nachfolger VeraCrypt gewechselt – und konnte erst mal nicht den alten TrueCrypt-Container öffnen. Statt dessen kam immer nur eine Fehlermeldung.

Es gibt allerdings einen ganz einfachen „Trick“: In dem Menü „Einstellungen“ den Unterpunkt „Default Mount Parameters…“ auswählen (warum das nicht eingedeutscht ist, weiß ich auch nicht) und in dem nun erscheinenden Fenster den Haken bei „TrueCrypt Modus“ setzen. Schon klappt’s auch wieder mit dem Einbinden des Containers.

Raspberry Pi, iPhone und AirPlay…

Ich mag meinen Raspberry Pi. Und ich mag mein iPhone. Wirklich. Nur die beiden wollen sich untereinander nicht immer verstehen.

Der Raspberry ist generell bereit für AirPlay, das iPhone würde im Prinzip gerne darüber die Inhalte wiedergeben – nur: Bestenfalls kommt Ton, aber kein Bild.

Diese gelebte Ignoranz der beiden Geräte hat mich schon fast in die Verzweiflung getrieben. Ich habe verschiedene Distributionen auf dem Raspi installiert, das iPhone mehrfach neu gestartet, einige Stellen im Netz gaben den Hinweis, man solle doch den Raspi umbenennen (XMBC soll angeblich nicht immer im heimischen Netzwerk klappen)… erfolglos.

Durch einen glücklichen Zufall fand ich schließlich die Lösung: Es reicht, den Bluetooth-Zustand des Handys einmal hin- und her zu wechseln, also egal ob Aus und wieder Ein oder Ein und wieder Aus.

Bis jetzt konnte ich danach immer alle Videos direkt vom iPhone auf den Fernseher streamen. Alle Angaben natürlich ohne Gewähr…

Adele mag mich nicht

Nein, ich meine nicht die wirklich wunderbare Sängerin. Die kennt mich noch nicht einmal.

Ich rede von Adele, dem freundlichen Mail-Bot von PGP. Hintergrund: Ich habe mich jetzt endlich mal intensiver mit PGP auseinandergesetzt und wenn man mit der ganzen Erstellerei der Schlüssel fertig ist, kann man eine E-Mail an eben besagte Adele schicken um zu testen, ob auch wirklich alles funktioniert.

Dazu kriegt Adele per Mail den eigenen öffentlichen Schlüssel geschickt und antwortet mit einer entsprechend verschlüsselten Mail, die nach der Entschlüsselung eine freundliche Nachricht enthält. In der Theorie.

Bei mir war es so, dass ich Adeles Mails nicht entschlüsseln konnte. Immer und immer wieder das Passwort eingegeben, zum Schluss sogar in Zeitlupe, um Vertipper auszuschließen. Ergebnis: Nach wie vor negativ.

Da ich mit Google Chrome im Internet unterwegs bin und die Mails mit Google Mail abrufe, habe ich als erstes das Addon Mymail-Crypt ausprobiert und nach erfolgreichem und wiederholtem Scheitern selbiges deinstalliert und Mailvelope eine Chance gegeben. Auch hier das Ergebnis: Negativ.

Auch nach mehrfachem Löschen und Importieren der Schlüssel keine Veränderung. Letztlich habe ich Google mal intensiv befragt und siehe da… anscheinend sind die verschickten Mails der deutschen Variante von Adele fehlerhaft und können nicht geöffnet bzw. entschlüsselt werden. Das hätte ich mal eher überprüfen sollen, aber man sucht den Fehler dann ja doch eher bei sich selber.

Angeblich sollen die Mails von adele-en@gnupp.de entschlüsselt werden können, habe ich aber nicht mehr getestet. Wer damit erfolgreich war, kann gerne einen Kommentar hinterlassen. Alle anderen aber auch.

D-Link SharePort unter Windows 8

Dank des Programms SharePort kann man mit mehreren PCs auf ein an dem Router angeschlossenes USB-Gerät zugreifen, also z. B. Drucker oder Festplatte.

Bei der aktuellen Installation unter Windows 8 kam es allerdings zu dem Problem, dass die Installation regelmäßig fehlschlug; auch der Start im Kompatibilitätsmodus oder als Administrator führte nicht zum gewünschten Erfolg.

Die Lösung war ebenso einfach wie ungewöhnlich: In der Systemsteuerung fand sich bei den installierten Geräten  der Microsoft Fax Printer; dieser musste einfach nur deinstalliert werden. Danach das System neu starten (sicher ist sicher) und SharePort ließ sich problemlos installieren.

Excel 2010: Rechnen mit Zeiten

Natürlich bietet Excel von Haus aus die Möglichkeit, komfortabel mit Zeiten zu rechnen. Leider gibt es immer wieder Ausnahmefälle: Es mussten Stunden und Minuten in zwei unterschiedlichen Zellen stehen, wobei natürlich die Eingaben richtig addiert werden sollten.

Meine Lösung

Für die Stunden

stunden

In der Zelle werden die Stunden addiert, zusätzlich noch alle Minuten zusammengezählt, durch 60 geteilt und das Ganzzahl-Ergebnis (also die Zahl vor dem Komma) den Stunden hinzugerechnet.

Für die Minuten

minuten

Die Summe der Minuten wird durch 60 geteilt und der Rest (die Zahl nach dem Komma) gibt die restlichen Minuten zurück.

Elegantere Lösungen bitte in die Kommentare.

MODx, Articles, suchmaschinenfreundliche URLs und die Bilder…

Seit einiger Zeit bin ich ein großer Freund von MODx, einem CMS, welches – zumindest meiner Meinung nach – im Vergleich zu WordPress, Joomla, Drupal oder gar TYPO wesentlich einfacher und wirklich bis ins Kleinste an die eigenen Wünsche anpassbar ist.

Sicherlich mag es jetzt Enthusiasten anderer CMS geben, die mir da von ganzem Herzen widersprechen, allerdings will ich hier auch keine Diskussion vom Zaun brechen; jeder soll mit dem CMS arbeiten, das ihm liegt. Meine Erfahrung der letzten Monate hat aber gezeigt, dass ich mit MODx in allen Punkten deutlich einfacher arbeiten kann bzw. Anpassungen wesentlich flexibler möglich  sind.

Beim letzten umgesetzten Projekt sollten suchmaschinenfreundliche URLs verwendet werden, d. h. die Links zu der Seite sind „sprechend“ wie z. B. https://www.braukhoff.com/nicht-immer-liegts-am-router/

Die aktuellen Meldungen wurden mit Articles umgesetzt, allerdings kam es bei dieser Kombination dazu, dass Bilder zwar in der Vorschau angezeigt wurden, jedoch nicht nach der Veröffentlichung. Eine Kontrolle im Quelltext der ausgegebenen Seite brachte dann schließlich die Erleuchtung: Der Editor gab einen falschen Pfad der Bilder aus.

In den Einstellungen des Editors mussten dann nur zwei Änderungen vorgenommen werden:

Abbildung der Einstellung

Bei den Pfadoptionen muss „rootrelative“ stehen, bei „tiny.base_url“ wird die Adresse der Seite eingegeben, also z. B. http://www.name-der-seite.de

Die Änderungen der Einstellungen werden automatisch gespeichert, eventuell ist es nötig, vorher erstellte Artikel einmal zu öffnen und danach wieder zu speichern.

Unable to convert MySQL date/time value to System.DateTime

Diese Fehlermeldung hat mir den Tag versüßt, da ich sie nicht direkt nachvollziehen konnte.

Nach einiger Recherche konnte ich dann feststellen, dass in der Datenbank leere Felder mit dem Format DATE vorhanden waren. Leer? Nicht ganz, denn als Wert stand dort „0000-00-00“ und daran hat sich die SQL-Abfrage verschluckt.

Ein kurzes Interview mit Google brachte schnell die vermeintliche Lösung zutage, in dem Fall das Einfügen von

Allow Zero datetime=true;

in den Connection-String. Doch die Abfrage klappte immer noch nicht und Google empfahl noch die zusätzliche Verwendung von

Allow Zero datetime=true;Convert Zero Datetime=true;

Allerdings führte das auch nicht zum gewünschten Ergebnis und nach langem Suchen und aus schierer Verzweiflung habe ich dann nur

Convert Zero Datetime=true;

ausprobiert. Und siehe da, auf einmal klappt es…

 

Nicht immer liegt’s am Router

Eigentlich hätte es so einfach sein können; es muss lediglich der Router ausgetauscht werden, also Konfiguration vom alten übernommen, den neuen aufs Netzwerk losgelassen und alle Computer sind wieder untereinander erreichbar.

Alle? Nein, ein kleiner vorwitziger Desktop-PC, bei dem ein W-LAN-Stick nachgerüstet wurde, verweigert die Kommunikation mit dem Router. Fehlermeldung:

Die auf diesem Computer für das Netzwerk gespeicherten Einstellungen entsprechen nicht den Anforderungen des Netzwerks

Da es an den „gespeicherten Einstellungen“ liegen soll, also mal flugs die Verbindung gelöscht, nochmal Kennwort eingegeben und … Fehlermeldung wie oben.

Erster Verdacht: Fehlkonfiguration des Routers. Kann aber nicht sein, alle anderen Geräte verbinden sich klaglos, auch per W-LAN.

Auch die Suche bei Google nach der Fehlermeldung bringt zwar so einige Treffer, aber nichts hilfreiches. Bei der Kontrolle, ob vielleicht doch jemand in den Einstellungen des W-LAN-Sticks rumgepfuscht hat, fiel mir dann auf, dass bei „Treiber“ nicht der Name des Herstellers steht, sondern lediglich Microsoft.

Also schnell auf die Homepage des Herstellers, den Treiber runtergeladen, installiert und – da war die Verbindung zum Netzwerk.

Und wie kam es zu dem Knoten in der Verbindung? Ganz einfach: Als der Stick seinerzeit angestöpselt wurde, konfigurierte er sich selber und auch die Verbindung klappte auf Anhieb. Da brauchte man sich natürlich keine Gedanken mehr bezüglich des Treibers zu machen und erst mit dem neuen Router tauchte das Problem auf – der Router war übrigens vom selben Hersteller wie der Stick, vorher war das nicht der Fall. Sachen gibt’s…

Kontrolle spart Arbeit

Wenn man einen neuen PC, welcher ohne Betriebssystem  geliefert wird, mit Windows 7 beglücken will, muss es nicht zwingend ein Software- oder gar Hardware-Fehler sein, wenn die On-Board-Netzwerkschnittstelle kein Lebenszeichen von sich gibt.

Bevor man also den PC wieder komplett zerlegt, die Kabel austauscht und sogar schon den Router in Verdacht hat… einfach mal ins BIOS schauen, ob das LAN überhaupt aktiviert ist…