iPhone: Wackelkontakt im Lightning-Anschluss

Schon seit längerer Zeit nervte es mich, dass der Lightning-Stecker in meinem iPhone einen Wackelkontakt zu haben scheint. Das iPhone wurde teilweise nicht aufgeladen, auch beim Betrieb im Auto kam es immer wieder mal zu Aussetzern, was natürlich besonders anstregend ist, wenn das Handy für die Navigation benutzt wird. Wie von IntelliLink im Opel in dem Fall.

Ich hatte erst die Kabel in Verdacht. Aber durch einen dummen Zufall habe ich die Lösung gefunden. Eigentlich puste ich immer mal rein, wenn etwas keinen Kontakt hat. Gameboy-Besitzer werden das kennen. Beim iPhone habe ich einen Zahnstocher genommen (der leitet nicht) und habe die Lightning-Buchse ausgeschabt. Was da alles rauskam… gefühlt ein Kilo an Fusseln.

Seit dieser Reinigungsaktion hält der Stecker wieder wie am ersten Tag.

Kickstarter: Trüberbrook – ich bin dabei!

Bei Twitter bin ich letztens dank Ralph Ruthe auf ein interessantes Projekt bei Kickstarter gestoßen:

Hier geht es zur Kickstarter-Seite des Projekts

Mich hat da irgendwie alles überzeugt, vor allem auch die liebevolle Gestaltung und Umsetzung des Spiels. Wer ähnlich begeisterungsfähig ist wie ich: Mitmachen! Ich möchte das gerne im Sommer nächsten Jahres spielen!

E-Mails: Immer schön aufpassen!

Von unseren Eltern haben wir früher gerne so etwas wie „Nimm keine Süßigkeiten von fremden Leuten an“ gehört. Ähnlich verhält es sich heutzutage mit den E-Mails, die regelmäßig im Postfach landen. Generell ist Vorsicht angebracht und wenn man ein wenig aufpasst, lässt sich das Risiko minimieren, auf betrügerische Mails reinzufallen.

Virenscanner

Ohne geht es sowieso nicht mehr. Diese überprüfen im Normalfall schon beim Abrufen der E-Mails vom Server, ob verdächtige Inhalte oder Anhänge geschickt wurden. Auch wenn es da andere Meinungen gibt, möchte ich nicht darauf verzichten. Das wäre wie Auto fahren ohne Sicherheitsgurt. Irgendwie ein ungutes Gefühl.

Absender

Teilweise kann schon auf den ersten Blick erkannt werden, ob es sich überhaupt lohnt, der E-Mail weitere Aufmerksamkeit zu schenken. Generell sollte man davon ausgehen können, dass größere Firmen eine eigene E-Mail-Adresse haben. Oft genug bekomme ich Mails, die vorgeben, von Amazon, Paypal, Apple oder Kreditinstituten zu stammen, aber dann von „tfsewwewf-1411@yahoo.com“ (ausgedachtes Beispiel, kann auch jede andere E-Mail-Adresse sein!) geschickt wurden.

Selbiges gilt natürlich auch, falls E-Mails vorgeblich von Freunden / Bekannten / Familienmitgliedern usw. stammen. Die Absender setzen hier verstärkt auf die soziale Komponente und hoffen darauf, dass durch vertraute Absender das Misstrauen schwindet.

Nicht immer wird die wirkliche E-Mail-Adresse sofort angezeigt, manchmal muss man auch mit der Maus darauf gehen (ohne klicken), dann wird die entsprechende Adresse eingeblendet. Das hängt vom E-Mail-Programm ab bzw. dem Webmailer, falls die E-Mails via Browser abgerufen werden.

Inhalt

Auch hier kann der erste Blick schon reichen. Wenn man üblicherweise nur deutschsprachige E-Mails erhält und auf einmal unerwartet bzw. unangekündigt fremdsprachige E-Mails ankommen: KO-Kriterium.

Die Grammatik kann ebenfalls ein Indiz sein. Natürlich sind nicht immer alle Absender Muttersprachler und benutzen Hilfsmittel wie z. B. Google Übersetzer oder deepl.com. Allerdings sollte das Misstrauen bei der Kombination „holprige Grammatik“ und „mitgeschickter Link“ bzw. „mitgeschickte Datei“ deutlich zunehmen.

Einige E-Mails sind sehr gut nachgemacht und sehen auf den ersten Blick „echt“ aus. Das schließt die Gestaltung, Grafiken und Wortwahl ein. Selbst wenn eine E-Mail so aussieht wie üblich, muss sie nicht immer von dem angeblichen Absender stammen.

Generell kommt es natürlich auch auf den Inhalt an sich an, ob alle inneren Alarmglocken schrillen sollten. Absender betrügerischer E-Mails versuchen alles Mögliche, dass der Empfänger auf den mitgeschickten Link oder den Anhang klickt. Oft genug ist die Rede von einer Kontensperre, Mahnung, zurückgesetzem Passwort oder unbefugtem Zugriff, z. B bei Paypal. Praktischwerweise wird natürlich gleich ein Link mitgeschickt, der Abhilfe schaffen soll.

Generell gilt in solchen Fällen: Erst mal Finger weg! Um mal bei dem Beispiel Paypal zu bleiben: Falls in der E-Mail von einer Kontosperrung oder unerlaubten Zugriffen die Rede ist, einfach manuell in den Account einloggen und gucken, ob die Behauptungen der Tatsache entsprechen. Dies dürfte in den allermeisten Fällen nicht zutreffen.

Links / Anhänge überprüfen

Sobald man sich nicht sicher ist, dass man dem Inhalt der E-Mail zu 100% vertrauen kann, sollte man die mitgeschickten Links und Anhänge überprüfen. Ich greife dann gerne auf Virustotal zurück, dort kann man verdächtige Dateien hochladen und Links überprüfen lassen. Auf keinen Fall die Dateien öffnen oder die Links anklicken, sondern nur kopieren!

Aber jetzt ist alles ok, oder…?

Vielleicht. Man weiß es nicht. Wer alle Punkte bis hierhin abgearbeitet hat und trotzdem noch immer ein schlechtes Gefühl hat, sollte die Mail lieber ignorieren oder auch einfach mal den Absender fragen – natürlich nur, wenn man ihn persönlich kennt.

 

Raspberry Pi, iPhone und AirPlay…

Ich mag meinen Raspberry Pi. Und ich mag mein iPhone. Wirklich. Nur die beiden wollen sich untereinander nicht immer verstehen.

Der Raspberry ist generell bereit für AirPlay, das iPhone würde im Prinzip gerne darüber die Inhalte wiedergeben – nur: Bestenfalls kommt Ton, aber kein Bild.

Diese gelebte Ignoranz der beiden Geräte hat mich schon fast in die Verzweiflung getrieben. Ich habe verschiedene Distributionen auf dem Raspi installiert, das iPhone mehrfach neu gestartet, einige Stellen im Netz gaben den Hinweis, man solle doch den Raspi umbenennen (XMBC soll angeblich nicht immer im heimischen Netzwerk klappen)… erfolglos.

Durch einen glücklichen Zufall fand ich schließlich die Lösung: Es reicht, den Bluetooth-Zustand des Handys einmal hin- und her zu wechseln, also egal ob Aus und wieder Ein oder Ein und wieder Aus.

Bis jetzt konnte ich danach immer alle Videos direkt vom iPhone auf den Fernseher streamen. Alle Angaben natürlich ohne Gewähr…

Mein Passwort wurde geklaut… na und?

Diese Aussage mag auf Anhieb verwundern, schließlich handelt es sich dabei um einen der schlimmsten anzunehmenden Fälle im Bereich des PCs. Wer auch immer das Passwort eines Online-Dienstes geknackt hat, kann damit über meine Daten verfügen, auf meinen Namen Sachen bestellen usw. usw.

Warum ich trotzdem so entspannt bleibe?

Für jeden Dienst ein anderes Passwort

Ich benutze für jeden – auch auch wirklich JEDEN – genutzten Dienst ein anderes Passwort. Selbst wenn also Anbieter XY ein Sicherheitsleck hat, kann sich niemand ohne weiteres z. B. unter meinem Namen bei Amazon einloggen. Mehrfach verwendete Passwörter  sind absolut tabu.

Das kann sich doch keiner merken…

Stimmt. Und genau deswegen benutze ich einen Passwort-Manager: Keepass. Dieses nützliche kleine Tool verwaltet alle meine Passwörter und – was viel schöner  ist – es generiert auch Passwörter, so dass man nicht in Versuchung kommt, der Einfachheit halber doch mal ein Passwort zu recyclen.

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kann man sich zwar schlecht merken, ist aber gemäß howsecureismypassword.net erst in 5 Quintillionen (also eine 5 gefolgt von 30 Nullen) Jahren zu knacken. Das sollte reichen.

Bin ich schon betroffen?

Generell bietet die Seite des BSI zwar die Möglichkeit, die eigene E-Mail-Adresse überprüfen zu lassen, allerdings bezieht sich das nur auf Datensätze, von denen das BSI auch Kenntnis hat. Eine deutlich größere Datensatzbasis hat Shouldichangemypassword, dort bin ich auch bei einer meiner Mail-Adressen fündig geworden:

gehacktes

Na und…? 🙂

Online faxen machen

Den Großteil der Kommunikation am PC erledige ich – wie sicherlich die Meisten – per E-Mail. Allerdings kommt es auch ab und an mal vor, dass der Empfänger auf ein Fax besteht.  Einscannen und per Mail schicken wäre ja auch zu einfach…

Da ich für das eine Fax alle paar Jahre nicht extra ein Faxgerät hier aufstellen möchte, habe ich nach Alternativen gesucht und diese auch gefunden.

Für mich genau richtig ist  die Faxfunktion von Cospace. Pro Monat kann ich 50 Faxe kostenlos verschicken – das reicht locker. Eingehende Faxe können auf Wunsch als Anhang an die eigene Mail-Adresse weitergeleitet werden.

Besonders schön: Wenn mir jemand tatsächlich mal ein Fax schicken möchte, kann ich ihm sogar eine Nummer mit Dortmunder Vorwahl geben und keine 0180- oder gar 0190-Nummer. Es gibt einen gewissen Vorwahlen-Pool, aus dem man mit etwas Glück die eigene Ortsvorwahl oder etwas in der Nähe aussuchen kann.

Ausprobieren!

Was war das nochmal…?

Ab und an sitzt man vor einem PC – sei es der der eigene oder ein fremder – und steht vor dem Problem, Ersatz für ein defektes Teil beschaffen zu müssen. Das ist unter Umständen ganz schön schwierig, da man nicht immer alle Anschlüsse und Steckplätze in- und auswendig kennt.

Abhilfe schafft das Hardwareposter des Nutzers Sonic840 von Deviantart. Dort sind u. a. sehr viele Anschlüsse, Steckplätze und RAM-Riegel abgebildet, so dass man ganz einfach das unbekannte Objekt identifizieren kann. Leider ist das Poster nicht auf ganz aktuellem Stand, aber oft sind es gerade die alten Schätzchen, die einem Rätsel aufgeben.

Hardwareposter

Smoothscroll für Google Chrome

Lange Zeit war ich ein großer Freund von Mozillas Firefox, allerdings habe ich diesem meine Freundschaft zugunsten von Googles Browser Chrome aufgekündigt, weil Chrome gefühlt schneller ist und ich die Suchbegriffe direkt in in die Adressleiste eingeben kann, da selbige gleichzeitig die Suchfunktion beinhaltet (Omnibox). Die Faulheit siegt in diesem Punkt.

Allerdings hat Firefox bis heute noch eine Eigenschaft, die Chrome noch fehlt: Das sanfte Scrollen. Webseiten ruckeln bei der Bewegung des Mausrads in die gewünschte Richtung. Nicht schön und es gibt zum Glück Abhilfe in Form einer Erweiterung:

Chromium Wheel Smooth Scroller

Damit bewegen sich längere Seiten butterweich im Browserfenster. Wem die Standardeinstellungen nicht reichen, der kann das Scrollverhalten einfach den eigenen Wünschen anpassen.

Reguläre Ausdrücke (RegEx)

Wenn man vor dem Problem steht, z. B. eine E-Mail-Adresse auf (formale) Gültigkeit prüfen zu müssen, bedient man sich am Besten eines regulären Ausdrucks (RegEx). Für viele Standardaufgaben gibt es genug Vorlagen im Internet, hier z. B. für die Überprüfung der E-Mail-Adresse:

^[_A-Za-z0-9-]+(\\.[_A-Za-z0-9-]+)*@
[A-Za-z0-9]+(\\.[A-Za-z0-9]+)*(\\.[A-Za-z]{2,})$

Dieses Beispiel habe ich mir hier ausgeliehen.

Allerdings steht man immer wieder mal vor dem Problem, einen regulären Ausdruck basteln zu müssen, welcher nicht durch die zahllosen Beispiele im Netz abgedeckt wird.

Für den Fall der Fälle bieten sich zwei Helferlein an:

  • Das Regular Expressions Cheat Sheet – Hilfreiches kompakt auf einer A4-Seite zusammengefasst
  • regexe.de – dort kann man online den regulären Ausdruck am gewünschten Text testen und somit schnell überprüfen, ob er den Anforderungen entspricht